Hochwassertagebuch 4 – 31.10.2011


Es scheint, als bleibe Bangkoks Innenstadt das Hochwasser erspart. Die Hauptstadt Thailands habe angeblich das Schlimmste “überstanden”. Die katastrophale Informationspolitik der Regierung, deren Ministerpräsidentin sich mit den Worten entschuldigt habe, sie habe nun mal einfach keine Erfahrung in der Politik, lässt jedes Ende offen. Spannend bleibt, ob der Plan aufgeht, das gesamte seit Wochen im Norden und Osten Bangkoks stehende Wasser über Kanäle ins Meer abzuleiten, ohne dass angrenzende Viertel überschwemmt werden.

Heute wurde u.a. der Umzug des Busbahnhofes “Sai Tai” in den Biergarten “Holland” in der Thanon Phra Ram 2 angeordnet. Bang Khen ist von Hochwasser betroffen. Die Betreiber der U-Bahn behalten einige gefährdete Bahnhöfe im Blick.

Gegen Abend hat die Ministerpräsidentin, die Nicht-Politikerin und Thaksins Schwester, ihr OK, also ihre Unterschrift, zum Öffnen der Khlong Sam Wa-Schleuse gegeben. Dies, auf Druck der Anwohner, die seit Tagen bzw. Wochen mit der angestauten hochpegeligen ranzigen Brühe zurechtkommen mussten. Die jetzige Öffnung sorgt dafür, dass der Wasserstand dort ab- und in einem der bekanntesten und verdrecktesten Kanäle Bangkoks, dem Khlong Saen Saep, zunehmen wird.

Min Buri und Lat Krabang müssen sich so möglicherweise auf Überschwemmungen gefasst machen.

Hochwassertagebuch 4 – 31.10.2011

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