Eheschließung in Thailand oder Deutschland?


Thailänderin heiraten – in Deutschland oder in Thailand? Die Entscheidungshilfe

Die erste Frage ist nicht, welche Papiere Sie brauchen. Die erste Frage ist, wo Sie heiraten – und diese eine Entscheidung bestimmt anschließend alles Weitere: welche Behörde zuständig ist, welche Unterlagen anfallen, wie lange es dauert und was es kostet.

Viele Paare treffen diese Entscheidung nach Gefühl oder nach dem, was ein Bekannter erzählt hat. Das geht oft gut, manchmal aber auch schief – etwa wenn ein Weg gewählt wird, der im konkreten Fall Monate länger dauert als der andere.

Die beiden Wege unterscheiden sich grundlegend. Für eine Eheschließung in Deutschland benötigt Ihre Partnerin ein Visum zur Eheschließung, und die Prüfung Ihrer Unterlagen läuft in aller Regel über das Oberlandesgericht. Für eine Eheschließung in Thailand brauchen Sie ein Ehefähigkeitszeugnis, das über das deutsche Standesamt, und eine Konsularbescheinigung, die über die Deutsche Botschaft in Bangkok läuft – und die Ehe muss anschließend korrekt registriert werden, damit sie in Deutschland gilt.

Welcher Weg der schnellere ist, hängt von vier Faktoren ab: Ihrem Familienstand, dem Ihrer Partnerin, davon, ob gemeinsame Kinder im Spiel sind, und davon, wie viel Zeit Sie selbst in Thailand verbringen können.

Dieser Beitrag stellt beide Wege nebeneinander – ehrlich, mit den jeweiligen Nachteilen. Am Ende wissen Sie, welche Variante zu Ihrer Situation passt.

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Eheschließung in Thailand oder Deutschland?

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